Was ist das Besondere an Kork ?
Als dekorativer und zeitloser Bodenbelag gewinnt Kork immer mehr Freunde. Die natürliche Schönheit des Materials und sein Design sind nicht die einzigen Gründe für die große Beliebtheit. Kork ist:
  • angenehm fußwarm
    • sehr elastisch
    • raumschalldämmend
    • extrem strapazierfähig
    • von langer Lebensdauer
    • umweltverträglich (freundlich)
    Kork - ist ein reines Naturprodukt. Es wird aus der geschälten Rinde der Korkeiche gewonnen, die der Baum im Laufe seines Lebens immer wieder neu bildet. Ihre herausragenden Eigenschaften wie Flexibilität, Isolierfähigkeit und Elastizität verdankt die Korkrinde vor allem einer besonders feinen Zellstruktur: Auf einen Kubikzentimeter fallen etwa 30 bis 40 Millionen mit Luft gefüllte Zellen.

    Portugal und Spanien - die wichtigsten Anbaugebiete Die Korkeiche wächst vor allem in warmen und trockenen Regionen.
    Portugal ist das mit Abstand wichtigste Anbauland und verfügt mit 51 Prozent der "Gesamtanbaufläche" über mehr als die Hälfte des weltweiten Bestands an Korkeichenwäldern.
    Es folgt Spanien mit 28 Prozent. Weitere Regionen mit einem kleineren Bestand an Korkwäldern sind Italien, Algerien, Marokko, Frankreich und Tunesien.
    Rohstoffe

    Die Korkeiche:
    Korkeichen haben eine Lebenserwartung von ca. 250 Jahren. Bei der ersten Schälung sind sie bereits ca. 30 Jahre alt, verfügen aber noch nicht über den hochwertigen Kork der späteren Ernten. Nach jeder Schälung dauert es 9 Jahre, bis sich eine neue Rinde gebildet hat und wieder geerntet werden darf. So wird die Korkeiche im Laufe ihres Lebens etwa 20 Mal geschält. Insgesamt beträgt die jährliche Erntemenge an Kork - mit zyklischen Schwankungen - weltweit etwa 350 Millionen Kilogramm.
    Die Ernte:
    Von Anfang Juni bis Ende August wird in den Korkeichenwäldern geerntet. Das Ernten der Korkrinde ist eine reine Handarbeit, die viel Erfahrung und Geschicklich-keit voraussetzt, denn die Wachstumsschicht des Baums darf dabei nicht verletzt werden. Dabei wird der Baum nie komplett, sondern immer nur in Teilen geschält und deshalb in Zonen eingeteilt. Mindestens 20 Prozent der Rinde müssen stehen bleiben, um den Baum vor dem Austrocknen zu schützen. Nach der Ernte müssen die Korkrinden zunächst trocknen.
    weitere Informationen
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